Anlage im UKA-Windpark Höherberg veröffentlicht am

Projektmeldung

Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung: UKA schließt Vertrag mit Quantec Sensors

Erster Einsatz des Luftraum-Scanners im niedersächsischen UKA-Windpark „Höherberg“ für 2020 geplant

Der Energieparkentwickler UKA hat kurz vor Jahresende 2018 mit der Quantec Sensors GmbH einen ersten Kauf- und Vollwartungsvertrag für ein System der bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen geschlossen. Das BNK-Detektionssystem wurde für die Anbindung einzelner Windparks in einem kleinen Versorgungsbereich entwickelt und wird im UKA-Windpark „Höherberg“ in der niedersächsischen Samtgemeinde Gieboldehausen (Landkreis Göttingen) 2020 zum Einsatz kommen. Das System sorgt dafür, dass die Lichter der Anlagen sich nur dann anschalten, wenn sich Flugzeuge über der Region befinden. „Wir haben uns im Dialog mit den Gemeindevertretern für die freiwillige Installation eines Systems zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung entschieden, um die Anwohner von Lichtemissionen zu entlasten und für die Akzeptanz der Windenergie vor Ort zu werben“, erklärt Projektleiterin Sabine Krüper von UKA Nord.

Für die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung muss ein Turm mit Radarsystem zur Überwachung des Luftraums installiert werden. Die vollständige Inbetriebnahme und Anerkennung durch die Deutsche Flugsicherung wird im zweiten Halbjahr 2020 erwartet. Das Aktivradar hat einen Wirkradius von elf Kilometern. Perspektivisch ist daher auch eine Einbindung von weiteren nahegelegenen Windparkprojekten in das System angedacht.